Laternenumzug

Der Elternverein pflegt gemeinsam mit Kindertagesstätte und Schule auch Brauchtum aus dem deutschsprachigen Raum. Dazu gehört beispielsweise ein Laternenumzug im November.

Ursprünge

Seine Ursprünge hat diese Tradition in der Verehrung des heiligen Martin von Tours, dessen Gedenktag (nicht nur) in katholischen Gebieten am 11. November begangen wird. (In Finnland ist der „Marttipäivä“ allerdings am 10. November, in Erinnerung an Martin Luther.) In Deutschland erfreute sich Martin Jahrhunderte lang großer Popularität, weil er zum Schutzheiligen fränkischer Könige wurde. Er ist heute noch Patron des Schweizer Kantons Schwyz, des österreichischen Burgenlandes sowie Dutzender Orte im deutschsprachigen Raum.

Bis heute ziehen vielerorts Kinder und Eltern im November mit bunten Fackeln und Laternen durch die Straßen und singen Lieder über das Leben des Heiligen, über die Laternen und die Herbstzeit.

Fest

In der deutschsprachigen Kindergartengruppe und in der Tammela-Schule (Klassen 1 und 2) werden rechtzeitig vor dem Martinstag Geschichten von Sankt Martin gelesen. Unabhängig vom Glauben kann Martin als mildtätiger Mensch Vorbild sein, ohne ihn als Heiligen verehren zu müssen. Außerdem werden Lieder einstudiert und Laternen gebastelt.

Der eigentliche Laternenumzug findet alljährlich um den 10./11. November statt. Treffpunkt war in den letzten Jahren immer der Schulhof der Tammela-Schule. Von dort geht der Laternenumzug zur Kindertagesstätte von Kaleva, wo es eine kleine Stärkung gibt. Eine typische Martinsspeise sind zum Beispiel süße Brezeln.

Zuweilen wird ein Stück der Martinslegende, die Mantelteilung, auch szenisch dargestellt.

Termine

Die aktuellen Termine und Infos zum Treffpunkt bzw. zur Route finden sich auf der Pinnwand dieser Net-Seite oder sind bei den Erzieherinnen der deutschen Kindergruppe zu erfragen. Auch andere Kinder, die nicht die deutschen Klassen oder die Kindergruppe besuchen, und ihre Eltern sind mit Laternen willkommen.